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Gesprächspsychotherapie nach Carl R. Rogers

Die Gesprächspsychotherapie nach C. R. Rogers ist klientenzentriert und gehört zum Bereich der humanistischen Psychologie.

Carl R. Rogers entwickelte die Therapie Anfang der neunzehnhundertvierziger Jahre in den USA mit der Ansicht, dass die Menschen im Prinzip selber wissen, was für sie gut ist. In den therapeutischen Gesprächen werden die gefühlsmäßigen Erlebnisse und die persönlichen Erfahrungen des Klienten erörtert und es ist das Ziel einer Gesprächspsychotherapie, dass der Klient seine Probleme selbst erkennen und verstehen kann und seine Lösung dafür findet.

Die Gesprächspsychotherapie ist geeignet bei neurotischen und psychosomatischen Störungen.

Kleines Glossar

Humanistische Psychologie
Entwickelte sich in den neunzehnhundertsechziger Jahren neben Tiefenpsychologie und Verhaltenstherapie als „dritte Kraft“.

Klient
In der Gesprächspsychotherapie wird der Ratsuchende Klient genannt.

Klientenzentriert
Der Klient selbst weiß am besten, was für ihn gut ist. Er kann Liebesfähigkeit und Zufriedenheit entwickeln und seine Ängste und Konflikte bewältigen, wenn er mit sich im Einklang lebt.

Neurose
Bezeichnung für psychische (seelische) und psychosoziale (kulturelle und gesellschaftliche Norm) Störung.

Psychosomatik
Körperliche Beschwerden/Symptome/Erkrankungen, deren Ursprung in der Psyche zu finden sind.

"Laufe nicht der Vergangenheit nach. Verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben, wie es hier jetzt ist, eingehend betrachtend, weilt der Übende in Festigkeit und Freiheit."
(Buddha)

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